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Taste the Waste
Von Valentin Thurn
Dokumentarfilm 88 Minuten
eine Koproduktion mit Thurn Film
Filmverleih national W-film
Filmverleih international TELEPOOL



Kinotermine

Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll?
Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg - so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren.
Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter. In den Abfall-Containern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen deckt er ein weltweites System auf, an dem sich alle beteiligen.

Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die Berge verrottender organischer Stoffe, denn das entstehende Methangas wirkt sich auf die Erderwärmung 25 Mal so stark aus wie Kohlendioxid.

TASTE THE WASTE zeigt, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten.

Kleine Schritte, die eine große Chance bedeute

Website of the international campaign against food wast 2011  






Deon Meyer - Mein Leben
von Birgit Köster und Heidrun Seeger
Portrait 43:38 Minuten
eine Koproduktion mit WDR/ARTE

Vorpremiere am 06.11.2011 im Filmforum NRW

So. 13.11.2011 um 16:30 bei ARTE

Lesungen mit Deon Meyer im Herbst 2011

Deon Meyer gilt er als der erfolgreichste Thriller-Autor Südafrikas. Seine Bücher werden in 12 Sprachen übersetzt und er sammelt internationale Preise. 

Die Charaktere der Romane von Deon Meyer sind realistisch. Sie sind verwundbar. Sie sprechen die Sprache der Opfer und der Täter. Seine Bücher thematisieren die Destruktivität der menschlichen Gattung, erzählen von der naturhaften Blindwütigkeit, mit der Menschen sich und die Welt um sie herum malträtieren. In seinen Thrillern geht es immer um Gewalt. Mensch gegen Mensch. Das ist vom Genre gefordert. Das alles bildet die Grundlage der ganz eigenständigen Krimi-Kultur dieses Autors.

Deon Meyer zwingt seine (südafrikanischen) Leser dazu, über sich selbst, ihr Land und ihre Zukunft nachzudenken. Oft ist das für seine Leser ziemlich schmerzhaft. Europäern ermöglichen seine Romane einen sehr spannenden Einblick in südafrikanische Geschichte und Gegenwart. Oft ziemlich schonungslos.

Birgit Köster und Heidrun Seeger haben Deon Meyer in Kapstadt bei seiner Recherche zu seinem nächsten Buch „7 Days“ (Arbeitstitel) begleitet und mit ihm über sein aktuelles Buch "Spoor“ gesprochen, das in Deutschland gerade erschienen ist („Rote Spur“, Aufbauverlag).