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Die Essensretter - Foodsavers
Von Valentin Thurn
Dokumentarfilm
44/ 52 Minuten (Deutsche Fassung/ Internationale Fassung)
Eine Koproduktion mit Thurn Film
WDR/ NDR 2013
Weltvertrieb durch Global Screen/ München
Erstausstrahlung 13.05.2013, 22.45 Uhr auf ARD

Trailer 'Die Essensretter'


Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel landet im Müll! Mit diesem Ergebnis schockierte die Dokumentation „Taste the Waste“ (2011) und löste eine heftige, öffentliche Debatte aus. Große Pläne werden seither geschmiedet. Bis 2020 will Bundesernährungsministerin Ilse Aigner erreichen, dass in Deutschland nur noch halb so viele Lebensmittel weggeworfen werden wie heute. Konkrete politische Schritte gibt es aber bisher nur wenige. Warum tritt der Gesetzgeber in Deutschland im Gegensatz zu anderen europäischen Regierungen nur mit eher unverbindlichen Appellen an die Öffentlichkeit? Das Wegwerfen lohnt sich für die Unternehmen leider allzu oft, weil die Nahrungsmittel so billig sind und die Arbeitskraft so teuer.Warum ist das so? Valentin Thurn hakt nach und sucht in ganz Europa nach Lösungen. Dabei trifft er auf viele Menschen, die bei dieser wichtigen Zukunftsfrage nicht mehr auf die Politik warten wollen. Zum Beispiel Familie Kotzur aus Ludwigsburg, die mit einem Abfalltagbuch herausfinden will, wie weit sie ihren Essensmüll verringern kann. „Das hat uns erst so richtig bewusst gemacht, was wir täglich in den Mülleimer schmeißen!“Auch Unternehmen in Holland, England, Dänemark, Deutschland und in der Ukraine suchen Lösungen: Eine Karottensaft-Fabrik nutzt auch die kleinen Karotten, die bislang aussortiert wurden, pfiffige Designerinnen verwerten unter dem Label „Culinary Misfits“ originell gewachsenes Gemüse, das der Handel so nicht akzeptiert, einzelne Supermärkte machen keine Ramsch-Angebote mehr, die die Kunden dazu verführen, mehr zu kaufen, als sie brauchen. Landwirte und Köche produzieren und fertigen nach der Maxime: „Feed the clients, not the bins!“ – „Füttert die Kunden, nicht die Mülltonnen!“. Aber reicht der gute Wille Einzelner?

Buch und Regie: Valentin Thurn
Kamera: Frank Kranstedt
Schnitt: Birgit Köster
Ton: Marcel Lepel
Recherche: Susanne Blech, Sina Holzberg
Produktionsleitung: Susanne Blech, Eva Becker
Produktion: Astrid Vandekerkhove
Redaktion: Angelika Wagner, Andrea Ernst, Dirk Neuhoff

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Liv Ullmann by Jarle Vines 2010

Liv Ullmann at work - Eine Nahaufnahme (Arbeitstitel)
von Georg Maas
eine Koproduktion mit Zinnober Film
WDR/Arte 2013 (Redaktion: Sabine Rollberg)

Erstausstrahlung Herbst 2013

Der internationale Durchbruch gelingt ihr 1966 mit Mitte 20 als Schauspielerin in dem Film „Persona“ von Ingmar Bergman. In diesem Film spielt sie ohne jemals auch nur ein einziges Wort zu sagen und drückt alle Emotionen nur durch Mimik und Gestik aus. Liv Ullmann. Bekannt vor allem als einzigartige Schauspielerin Ingmar Bergmans - neun Mal steht sie als Schauspielerin vor seiner Kamera. Aber auch als Regisseurin hat sie in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht. Im Jahr 2013 inszeniert sie am Nationaltheater Oslo Anton Tschechows ‚Onkel Vanja’ und bereitet sie sich auf die Dreharbeiten ihres nächsten Kinofilms ‚Miss Julie’ vor.

Der Regisseur Georg Maas betrachtet Liv Ullmann als Schauspielerin und als Regisseurin. Er geht der Frage nach, wie Liv Ullmann heute wirkt und denkt . Wie steht sie heute zu der Radikalität der Darstellung, durch die sie bekannt wurde, die ihr aber auch so viel abverlangte? Und wie geht sie mit ihren Darstellern und Darstellerinnen um, jetzt, wo sie auf der anderen Seite, hinter der Kamera steht?
Der Dokumentarfilm ist ein Mosaik aus Interviews, Rückblicken und Filmausschnitten, das das komplexe Schaffen und Denken von Liv Ullmann emotional nachvollziehbar und prägende Stationen ihres Lebens deutlich macht.